SüdOstLink - was geht das Wenzenbach an?

Derzeit laufen die Verfahren zum Thema SüdOstLink. Das Thema Stromtrasse - was uns hier in Form von SüdOstLink - betrifft, führt leider ein Schattendasein.

Auch wenn sich derzeit die Diskussion auf einen Trassenkorridor ausserhalb Wenzenbachs fokussiert heisst das nicht letztendlich, dass Wenzenbach bei der Realsierung nicht betroffen ist. Die Trassenführung kann sich während der weiteren Projektierung noch ändern.

Unsere Meinung zum Thema Stromtrassen:

In unseren Augen blockiert der Bau der Stromtrassen in ganzer Linie den Ausbau der erneuerbaren Energien und kehrt die ursprüngliche Idee der Energiewende um. Die Stromtrasse unterstützt den Fortbestand der zentralen Energieerzeugung in Investorenhand und verhindert die Wende hin zur dezentralen Energiegewinnung in Bürgerhand.

In der geplanten Ausbaustufe dient die Trasse vornehmlich dem Transport des Kohlestroms aus dem Nordosten unserer Republik in den Süden. Kohlekraftwerke behinderen aufgrund ihrer behäbigen Betriebsart die Dynamik der erneuerbaren Energien. Aufgrund der Netzstabilität müssten erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik auf die Einspeisung ausgeschlossen werden.

DIE BUERGER haben es sich auf die Fahnen geschrieben, sich in jeglicher Form für die Beteiligung der Bürger einzusetzen.

Eine Form der aktiven Beteiligung ist zum Beispiel die Teilnahme an der Trassenkonferenz am 27. und 28. Juni 2017 in der Donauarena in Regensburg.

Beteiligen Sie sich am Verfahren und bringen Sie ihre Einwände ein. Dass es sich lohnt haben wir BUERGER spätestens bei der Abwicklung des Biomassekraftwerks am Thanhof gelernt.

Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne an unsere Experten, z. B. Franz Waldmann (eMail: stromtrasse(at)waldi.info), der sich intensiv zum Thema Energiewende und Stromtrassen kundig gemacht hat.